Unser Ziel: Nachhaltig denken und handeln - von der Planung bis zum Betrieb
Die ECE steht als europäische Shopping-Center-Marktführerin auch in puncto Umweltschutz im öffentlichen Fokus. Mit 137 Einkaufszentren im Management und einer Vielzahl unterschiedlichster Projekte namhafter Auftraggeber in den Bereichen Office, Traffic und Industries entwickelt, plant, realisiert, vermietet und managt die ECE europaweit ihre Objekte im Rahmen ihrer langfristig ausgerichteten Unternehmensphilosophie und hat dabei immer auch ihre gesellschaftliche Verantwortung im Blick.
Angewandter und gelebter Umweltschutz ist für die ECE kein Novum. Durch unseren besonderen Qualitätsanspruch bei der Entwicklung und beim Bau unserer Projekte und durch unsere langfristige Objekttreue haben wir Nachhaltigkeit immer schon großgeschrieben.
Dies beginnt bereits in der Planungsphase: Die ECE als Partner der Städte ist darauf bedacht, für ihre Gewerbe- und Büroimmobilien solche Konzepte zu entwickeln und umzusetzen, die durch die Nutzung bereits bebauter Flächen die Versiegelung weiterer Areale vermeiden und sich in vorhandene städtische Strukturen sensibel einfügen. Die Wahl innerstädtischer Standorte führt zudem durch die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr zu einer umweltfreundlichen An- und Abreise der Center-Besucher.
Auch beim langfristigen Betrieb unserer Gebäude steht die Nachhaltigkeit im Fokus. Einige aktuelle Beispiele:
- Die meisten unserer Center wurden inzwischen auf Ökostrom umgestellt – weitere folgen sukzessive, sobald die Verträge mit den Lieferanten es erlauben. Dieser Ökostrom von Vattenfall ist für das Jahr 2008 mit dem anerkannten Gütesiegel „ok-power“ vom Verein „EnergieVision“ zertifiziert. Pro Jahr werden die 84 beteiligten ECE-Center insgesamt ca. 155 Millionen Kilowatt-stunden Ökostrom aus Wasserkraft beziehen. Wir decken bisher 66 Prozent unseres Strombedarfs aus zertifiziertem Ökostrom.
- Alle Neubauten werden mit Leuchtmitteln der neuesten Generation ausgestattet, wodurch wir den Energieverbrauch in den letzten Jahren durchschnittlich um 20 Prozent senken konnten.
- Wir setzen auf erneuerbare Energie und auf innovative Lösungen. So werden etwa in Hannover auf der Ernst-August-Galerie Solarzellen installiert. Zusätzlich können wir dort dank intelligenter technischer Konzepte erstmals völlig auf eine elektrische Mall-Kühlung verzichten.
Doch mit all dem gibt sich die ECE noch nicht zufrieden. Wir stellen uns der öffentlichen Diskussion und verpflichten uns zu weiteren Anstrengungen, Energie zu sparen und den CO2-Ausstoß zu senken.
- Ein eigens eingerichtetes Nachhaltigkeitsteam, zusammengesetzt aus allen Fachbereichen der ECE, untersucht in Kooperation mit Wissenschaftlern und Gutachtern ständig neue Möglichkeiten der Energieeinsparung sowohl beim Bau als auch im Betrieb unserer Objekte.
- Nur wer Impulse von außen zulässt, entwickelt sich weiter. Als europäischer Shopping-Center-Marktführer haben wir uns daher bewusst für einen externen Nachhaltigkeitsbeirat entschieden und setzten damit als Vorreiter einen wichtigen Punkt des neuen ZIA-Nachhaltigkeitskodexes für die Immobilienwirtschaft um. Dank des hervorragend besetzten Gremiums, dem Andreas Wente (Vorsitzender der Geschäftsführung der Philips Deutschland GmbH), Ole von Beust (Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg a.D.), Arved Fuchs (Expeditionsleiter), Prof. Dr. Kunibert Lennerts (Karlsruher Institut für Technologie) und Bärbel Schomberg (Immobilienexpertin) angehören, haben wir im Bereich Nachhaltigkeit bereits viel auf den Weg gebracht.
- Zusammen mit unseren Mieterpartnern und dem Hersteller Philips suchen wir im Rahmen der Initiative „Cool down“ nach innovativen Lösungen, um auch die Wärmeemission der Ladenbeleuchtung und damit den Kühlungsbedarf zu senken.
- Wir unterstützen das renommierte BRE Institut (Building Research Establishment) bei der Entwicklung eines europäischen Umweltzertifikats für Shopping-Center.
Universität Karlsruhe und ECE legen erstes Nachhaltigkeitshandbuch für Shopping-Center vor
Nach einem Jahr intensiver Forschungsarbeit stellten die Universität Karlsruhe (TH) und die ECE auf der Gewerbeimmobilien-Messe Expo Real 2010 in München das erste umfassende Nachhaltigkeitshandbuch für Shopping-Center vor. Auf Initiative des Vorsitzenden der ECE-Geschäftsführung, Alexander Otto, soll das Handbuch „Nachhaltiges Planen, Bauen und Betreiben – Zertifizierung nachhaltiger Shoppingcenter“ – anders als zunächst geplant – nicht nur in der ECE genutzt werden: „Nachhaltiges Bauen ist ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz. Daher freuen wir uns, die von uns ausgearbeiteten Konzepte auch Städten, Architekten und Mitbewerbern zur Verfügung zu stellen“, so Otto. Gemeinsam mit der Universität Karlsruhe (TH), die eine bundesweite Ausschreibung gewonnen hatte, hat ein fachübergreifendes ECE-Team in Workshops geklärt, was „Nachhaltigkeit“ in Bezug auf Shopping-Center bedeutet. Grundlage der Arbeit des Projektteams waren die Kriterien, die der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) für den Bau und Betrieb nachhaltiger Gebäude aufgestellt hat. Das Handbuch listet alle Nachhaltigkeitsmaßnahmen auf, die während eines Projekts notwendig sind – von der Planung über den Bau bis zum Center-Betrieb. Das Werk soll den Projektmitarbeitern bei Neu- und Erweiterungsbauten als Handlungsanleitung dienen und damit bei der Realisierung nachhaltiger Shopping-Center Hilfestellung leisten.
Zur Bestellung des Nachhaltigkeitshandbuchs wenden Sie sich bitte an Maria Hill, Leiterin des Nachhaltigkeitsteam, Tel.: 040-60606-9674.
Unsere Broschüre "ECE - nachhaltig erfolgreich" zum Download:
Downloads
- Nachhaltigkeitsbroschüre
- Ökologische Nachhaltigkeit - Eine empirische Erhebung der Aussagen von Shopping-Center-Investoren
- Bundesweite Ökostrom-Initiative der ECE 2008
- Nachhaltigkeit am Beispiel der Ernst-August-Galerie, Hannover
- Dipl.-Ing. Jens-Ulrich Maier, ECE-Geschäftsführer Bau, zum Thema Nachhaltigkeit
