1974 – 1983

Konsolidierung und Diversifikation

Dr. Heinrich Kraft übernimmt ab 1974 den Vorsitz der ECE-Geschäftsführung
Dr. Heinrich Kraft übernimmt ab 1974 den Vorsitz der ECE-Geschäftsführung

Rechtzeitig vor der Ölkrise von 1974/75 stoppte die ECE ihre Expansion und nutzte die Wachstumspause für eine umfassende Konsolidierung. Ziel war es, die bestehenden Center zu sichern und zu optimieren. Diese Aufgabe übernahm 1974 Dr. Heinrich Kraft als Vorsitzender der ECE-Geschäftsführung. Kraft organisierte das Team der ECE komplett neu und erweiterte die Unternehmenstätigkeit um Büro- und Logistikimmobilien.

Mit ihrer im Herbst 1973 begonnenen Wachstumspause verhinderte die ECE genau zum richtigen Zeitpunkt, dass das Unternehmen während der Ölkrise mit unbebauten Grundstücken und halbfertigen Objekten in Schwierigkeiten geriet. Stattdessen nutzte sie die Zeit, um ein solides Fundament für die weitere erfolgreiche Firmenentwicklung zu legen. Dazu gehörte auch eine Erweiterung des Tätigkeitsfeldes. Neben Shopping-Centern gehörten fortan auch Bürohäuser und Logistikimmobilien zum Spektrum der ECE.

Als Schwerpunkt für ihre Büroaktivitäten wählte die ECE die Bankenmetropole Frankfurt am Main aus. Dort standen infolge der Ölkrise viele Bürohäuser leer oder waren im Baustadium steckengeblieben. So beauftragte die DG Bank die ECE mit dem Ausbau und der Vermietung des 41-stöckigen City-Hauses am Platz der Republik. Als weiteres Großprojekt folgte 1979 das Frankfurter Büro-Center (FBC). Es war während der Ölkrise unvollendet geblieben und hatte wegen des großen Baukosten- und Vermietungsrisikos über Jahre keinen Käufer gefunden. Das Gebäude wurde gekauft und vermietungsreif fertig gestellt. Für die DG Bank als Investor entwickelte, realisierte und vermietete die ECE zwischen 1981 und 1984 außerdem das „Bürohaus an der Alten Oper“. Die 21 Stockwerke des Gebäudes im Frankfurter Bankenviertel waren innerhalb kürzester Zeit vollständig vermietet.

Parallel zu den Vorhaben in Frankfurt realisierte die ECE als Generalplaner und Projektmanager für den Otto-Versand die Firmenzentrale in Hamburg, die 1982 fertig gestellt wurde. Darüber hinaus erweiterte die ECE ihr Projektportfolio um Logistikprojekte für den Heine Versand in Karlsruhe (1978), den Schwab Versand in Langenselbold (1980) und den Otto-Versand in Burbach (1980).