Frequenzsteigerung

Shopping-Center bringen als Magnet zusätzliche Frequenz und damit Kaufkraft in die Stadt, von der auch die Einzelhändler außerhalb des Centers profitieren.

Ein Einkaufszentrum kann mit seinem Angebot niemals eine Innenstadt ersetzen, sondern sie lediglich ergänzen und erweitern. Unsere Erfahrung zeigt, dass die Besucher ebenso gern im Einkaufszentrum wie auch in den Läden der gewachsenen Einkaufsstraßen shoppen und ein reger Austausch stattfindet.

Viele Kunden laufen von der Ladenpassage in die Innenstadt, und zwar durch die Altstadt. Hier hat demnach eine deutliche Belebung stattgefunden.

Marcus Vorwohlt, Vorstand der IHK-Regionalversammlung für Handel Innenstadt, über die City-Galerie Augsburg in Augsburg extra vom 28.09.2016

Die Befürchtungen, die es in der Politik und in Teilen des Einzelhandels zur Eröffnung der Thier-Galerie gab, haben sich nicht bestätigt: Unter dem Strich hat sich die Zahl leer stehender Geschäfte nicht erhöht, dafür aber die Zahl der Einkaufsbummler.

Ruhr-Nachrichten vom 18.3.2015

Die Händler der Innenstadt stehen drei Monate nach der Eröffnung des Milaneo und Gerber nicht wie befürchtet als die großen Verlierer da.

Stuttgarter Nachrichten vom 27.12.2014

Die Vorbehalte im etablierten Saarbrücker Einzelhandel waren fast körperlich spürbar, als Europa-Galerie und mutmaßliche ,Billig‘-Ketten in der Bahnhofsstraße einzogen. Wenige Monate später ist die Angst vor der Konkurrenz der Einsicht gewichen, dass die neuen ,Player‘ im Markt das große Ganze beflügelten, weil sie viele neue Kunden in die Landeshauptstadt zogen, von denen alle Händler profitieren können.

Saarbrücker Zeitung vom 5.01.2013