Vielfältiger Mietermix: Sowohl nachgefragte Filialisten als auch kleine Einzelhändler

Der Vorwurf ist nicht neu: In Innenstädten oder Shopping-Centern findet man fast immer die gleichen Filialisten und Geschäfte. Das ist nicht falsch, liegt aber insbesondere daran, dass sich Besucher genau diese Geschäfte wünschen. Ein Shopping-Center oder eine Fußgängerzone ohne große Modemarken würden nicht angenommen werden. Es sind aber in der Tat die speziellen Konzepte oder kleineren individuellen Einzelhändler, die das „Salz in der Suppe“ und das besondere Einkaufserlebnis ausmachen. Solche Händler findet man nur leider kaum mehr in Innenstädten, da sie sich die oftmals sehr hohen Mieten in den Haupteinkaufsstraßen nicht leisten können. Schuld daran ist das verständliche Interesse der Hauseigentümer, immer an den Mieter zu vermieten, der am meisten zahlen kann. Und das Interesse der Makler an einer möglichst hohen Courtage sowie an einem häufigen Mieterwechsel.

Shopping-Center-Betreiber denken hier völlig anders: Nicht der einzelne Laden steht im Vordergrund, sondern die Immobilie als Ganzes. Im Interesse eines interessanten Branchen- und Mietermixes werden daher einige Flächen billiger und einige teurer vermietet, streng orientiert an der Leistungsfähigkeit der jeweiligen Branche. So erhalten auch Existenzgründer und individuelle Nischenkonzepte die Chance auf ein Geschäft in einer 1A-Lage. Die kleinteilige Struktur von Shopping-Centern mit Fachgeschäften kann auf diese Weise einen abwechslungsreichen Branchenmix vorweisen, der eine Vielzahl verschiedener Konsumbedürfnisse befriedigen kann – die City wird durch das Center für Besucher wieder attraktiv.

Vielfältige Konzepte in unseren Einkaufsgalerien