Multifunktionalität und Quartiersentwicklung

Viele Innenstädte leiden unter einer Monokultur – so sind ganze Straßenzüge nach Geschäftsschluss wie ausgestorben. Viele Städte wünschen sich daher multifunktionale Projekte und ganze Quartiersentwicklungen, die auch Wohnen, Büros, Hotels sowie (Außen-)Gastronomie ansiedeln. So schwierig dies auch in jedem Einzelfall ist, so erfolgreich können die Ergebnisse sein, wenn die Städte klare Vorstellungen haben, die auch Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit nicht aus dem Blick verlieren.

So integrierte die ECE in die Erweiterung der Dresdner Altmarkt-Galerie nicht nur ein denkmalgeschütztes Gebäude, sondern auch Büroflächen und ein Hotel. In Frankfurt beherbergt das Skyline Plaza einen großen Fitness- und Wellnessbetreiber und einen spektakulären Dachgarten mit vielfältigen kulturellen und gastronomischen Angeboten. Direkt neben dem Center entwickelte die ECE parallel das Kongresshaus „kap europa“. Und in Stuttgart entstand mit dem Milaneo am Mailänder Platz ein ganz neues Stadtquartier mit hunderten Wohnungen, Einzelhandel, Büros und einem Hotel. 

Auch bei der Quartiersentwicklung können Einkaufszentren die Rolle eines Motors übernehmen. In Leverkusen entstand rund um die Rathaus-Galerie mit integriertem Sitzungssaal des Rates ein neuer Stadtplatz. In Ludwigshafen entwickelte die ECE die Rhein-Galerie auf dem brachliegenden Gelände des ehemaligen Zollhofhafens und erschloss die Innenstadt erstmals zum Rheinufer hin.