2000 – 2013

Internationalisierung

Arkad Györ, Ungarn
Arkad Györ, Ungarn

Im Jahr 2000 übernahm Alexander Otto, Sohn des Firmengründers Werner Otto, den Vorsitz der ECE-Geschäftsführung von Dr. Heinrich Kraft, der das Unternehmen seit 1974 geführt hatte. Unter Alexander Ottos Regie begann die systematische Internationalisierung der ECE, die heute rund 200 Shopping-Center in 12 Ländern betreibt.

Alexander Otto stieß 1994 als neuer Mitarbeiter zur ECE. Nach Studium in Harvard und ersten Berufserfahrungen als Finanzanalyst und Direktor der Finanzplanung in New York übernahm Otto als Projektleiter zunächst die Entwicklung des Schlosspark-Centers in Schwerin. Nach seinem Eintritt in die Geschäftsführung wechselte er in den Vermietungsbereich, wo er neben Einzelhandelskonzepten auch die Vermietung von Büro- und Gewerbeflächen weiterentwickelte. Im Oktober 1998 wurde Alexander Otto zunächst Stellvertreter von Dr. Heinrich Kraft, ehe er schließlich am 1. Juli 2000 den Vorsitz der ECE-Geschäftsführung übernahm.

Unter Führung von Alexander Otto entwickelte sich die ECE im Laufe der Jahre zur europäischen Shopping-Center-Marktführerin weiter. Das Center-Portfolio ist auf mittlerweile rund 200 Einkaufsgalerien gewachsen – 47 Center davon befinden sich außerhalb Deutschlands.

Mit einer Reihe von Tochterfirmen, Joint Ventures und Landesgesellschaften ist die ECE in insgesamt 12 Ländern aktiv. 1996/97 begann das Unternehmen mit seiner Internationalisierung in Polen, Ungarn und Tschechien. Das erste ECE-Center außerhalb Deutschlands, die „Galeria Dominikańska“ im polnischen Breslau, eröffnete am 17. August 2001. Weitere von der ECE entwickelte Einkaufsgalerien in Polen entstanden in Lodz (2002), Krakau (2006), Danzig (2007), Stettin (2011) und Bydgoszcz (2015).

Alexander Otto bei der Übergabe des Vorsitzes der ECE-Geschäftsführung am 1. Juli 2000
Alexander Otto bei der Übergabe des Vorsitzes der ECE-Geschäftsführung am 1. Juli 2000

In Ungarn startete die ECE 2002 mit der Einkaufsgalerie Arkad Budapest. Weitere Center in Ungarn realisierte die ECE in Pécs (2002), Győr (2007), Debrecen (2008) und Szeged (2011). Als erstes Center in Tschechien ging im Frühjahr 2005 die „Galerie Vaňkovka“ in Brünn an den Start. 2008 folgte mit den Arkády Pankrác in Prag ein weiteres von der ECE entwickeltes Center in Tschechien.

Mit großem Erfolg agiert die ECE bereits seit 2000 in der Türkei und hat dort mittlerweile 14 Center im Management. 2007 eröffnete sie ihr erstes selbst konzipiertes türkisches Center, den Espark in Eskişehir. Mit dem Marmara Park in Istanbul ging 2012 eine weitere ECE-Eigenentwicklung an den Start – mit 100.000 qm Gesamtmietfläche zählt der Marmara Park gleichzeitig zu den größten Shopping-Malls der Türkei.

Weitere von der ECE entwickelte Center außerhalb Deutschlands sind die City-Arkaden im österreichischen Klagenfurt (2006) und das Adigeo im italienischen Verona (2017). Darüber hinaus managt die ECE weitere Shopping-Center u. a. in Moskau (Russland), Vilnius (Litauen), Chieti (Italien), Innsbruck und Linz (Österreich), Brünn (Tschechien), Bratislava (Slowakei), Doha (Katar) und Odense (Dänemark).

Die ECE befindet sich weiter im Eigentum der Familie Otto und ist damit eine Schwestergesellschaft der Otto Group – der größten Versandhandelsgruppe der Welt. Sie verfügt dank weiterer Schwestergesellschaften auch über beste Beziehungen nach Übersee: So managt die Paramount Group in New York Immobilien an der US-Ostküste. Die Immobiliengruppe Park Property im kanadischen Toronto ist vor allem auf Wohnungen und Gewerbeflächen spezialisiert.