Arbeitsplätze und Folgeinvestitionen

Einkaufszentren sind Jobmotoren. In deutschen Einkaufszentren arbeiten rund 580.000 Beschäftigte. Jedes Shopping-Center schafft hunderte von neuen Arbeits- und Ausbildungsplätzen. So generiert etwa ein ECE-Center je nach Größe zwischen 600 und 2.000 Arbeitsplätze. Dazu kommen zahlreiche Jobs in der Bauphase. Außerdem setzt eine Center-Ansiedlung in der Regel auch in der übrigen Innenstadt erhebliche Folgeinvestitionen in Gang, die ihrerseits Arbeitsplätze schaffen und sichern.

Der Bau einer Innenstadt-Galerie sorgt vielfach dafür, dass ein „Ruck“ durch den bestehenden Einzelhandel geht: Lange geplante Investitionen werden umgesetzt, der Ladenbau modernisiert, City-Management-Gesellschaften werden gegründet und die Fußgängerzone aufgewertet. Eine Innenstadt, die sich auf diese Art fit für den Wettbewerb macht, muss weder ein Shopping-Center noch die Nachbarstädte oder den Online-Handel fürchten – im Gegenteil: Sie gewinnt erheblich an Attraktivität und wird von den zusätzlichen Käuferströmen profitieren.

Die Vernetzung mit dem neuen „Loom“ hat auch zahlreiche Hauseigentümer rund um die Bahnhofstraße ermuntert, in ihre Objekte zu investieren und etwas für den optischen Gesamteindruck zu tun.

Westfalen-Blatt vom 29.03.2018

Mehr als 1.600 Arbeitsplätze hängen an dem Einkaufszentrum, das von der Hamburger ECE Projektmanagement-Gesellschaft betrieben wird […]. 'Das Center ist ganz wichtig für die Region insgesamt, nicht nur für die Stadt', sagt Uwe Malich (Linke), Bürgermeister von Wildau.

Märkische Allgemeine - Potsdamer Tageszeitung vom 06.09.2016 über das A10 Center Wildau bei Berlin

Die gesteigerte Attraktivität der Innenstadt hängt vermutlich indirekt mit dem Bau der Schlosshöfe zusammen. Denn gleich nach dem Ratsbeschluss begannen die Innenstadt-Geschäfte mit teilweise aufwändigen Renovierungen und veränderten oder erweiterten ihr Sortiment.

Oldenburger Monatszeitung vom 2.7.2015 über die Auswirkungen der Einkaufsgalerie Schlosshöfe Oldenburg

Der Personalschlüssel in Shoppingcentern liegt überdurchschnittlich hoch. Es sind qualifizierte Fachhandelsstandorte, in denen der Verkauf von Textilien, Schuhen, Parfüm bis hin zur Kunst optimal gemanagt wird. In immer mehr Städten wachsen die Center in die Innenstädte hinein und tragen zur attraktiven Qualität von Wohnen, Arbeiten und Leben bei.

Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Die Welt, 7.10.2013